Nach dem Unwetter: Schäden in Karlsruhe und weitere Warnungen
Das Unwetter am Donnerstag, 16. Juli, hat in Karlsruhe spürbare Schäden hinterlassen. Besonders betroffen waren einige Straßenbereiche, in denen der Sturm mit voller Wucht auftrat. Umgestürzte Bäume und überflutete Fahrbahnen führten dort zu erheblichen Einschränkungen für den Verkehr. Besonders betroffen waren die Nordstadt, Daxlanden und Knielingen, wo der Sturm mit voller Wucht auftrat. Auch in der Beiertheimer Allee stürzten mehrere Bäume um. Umgestürzte Bäume und überflutete Fahrbahnen führten in mehreren Bereichen zu erheblichen Einschränkungen für den Verkehr. Zudem musste eine Brücke über den Rheinhafen zeitweise gesperrt werden.
Auch der öffentliche Nahverkehr war beeinträchtigt: Schäden an Oberleitungen sorgten dafür, dass Straßenbahnen zeitweise nicht weiterfahren konnten. Das Unwetter war bereits im Vorfeld angekündigt worden – mit Orkanböen, Hagel und starkem Regen.
Die Einsatzkräfte waren im Dauereinsatz. Bereits am Donnerstag bis 15 Uhr war die Feuerwehr wegen eines Brandes in einem Firmengebäude im Rheinhafen gefordert. Ab 17 Uhr bis in die Nacht hinein rückten Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und weitere Helfer erneut aus, um die Folgen des Sturms zu bewältigen.


Am heutigen Tag sind städtische Mitarbeiter weiterhin im Einsatz, um umgestürzte Bäume zu beseitigen und lose Äste zu entfernen. Das Gartenbauamt warnt in diesem Zusammenhang davor, Spielplätze mit hohem Baumbestand zu betreten, da weiterhin Äste herabfallen können.
Während der Zoo Karlsruhe weitgehend glimpflich davongekommen ist und wieder öffnen konnte, bleiben einzelne Bereiche vorsorglich abgesperrt, wie der Zoo über seine Webseite die Besucher informiert.
Das Rheinstrandbad hingegen muss aufgrund von Sturmschäden bis einschließlich Sonntag geschlossen bleiben.


Ein Blick auf die aktuelle Wetterlage zeigt zudem: Die Gefahr ist noch nicht gebannt. Der Deutsche Wetterdienst warnt weiterhin für Baden-Württemberg, heute am Freitag, 17. Juli vor starken Gewittern und heftigem Starkregen. Bürgerinnen und Bürger werden daher gebeten, vorsichtig zu sein und aktuelle Warnhinweise zu beachten.